Juuma Türenspanner - auch für Leimholzherstellung

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Re: Problem mit meinem Juuma No. 4 *MIT BILD*

Hallo Wolfgang,

So richtig flach sieht mir die Unterseite nicht aus, ich habe aber keine Vergleichsmöglichkeit mit einem funktionierenden (neuen) Juuma Hobel

Der Nocken an der Unterseite des Spamnnhebels soll eine Form haben , die aus zwei rechtwinklig zueinender angeordneten (ungefähr geraden) Rastflächen und einem Bogen dazwischen besteht (so wie auf der genannten Zeichnung dargestellt, ich habe das damals einigermaßen naturgetreu abgezeichnet). Die beiden Fläche lassen den Spannhebel in seinen Positionen einrasten. Die Fläche, die im gespannten Zustand über die Blattfeder auf den Spanbrecher drückt, hat einen größeren Abstand zur Drehachse des Hebels, diese Differenz ist der Spannweg. Leider habe ich keinen #4 von Juuma mehr. 3 mehr, aber bei meinen alten Stanleys sieht das genauso aus.

Wenn der Hebel sich aus der gespannten Position in Bewegung setzt, dann ist die Form des Nockens nicht in Ordnung, womöglich ist der Kreisbogen zwischen den Rastflächen zu groß geraten. Der Hebel rastet nur dann zuverlässig ein, wenn links vom Achsenkreuz auf der Skizze noch ein Stückchen Rastfläche ist (wo der Pfeil hinzeigt):

Also: Den Nocken vorsichtig nacharbeiten, so dass der Spannhebel sicher in der gespannten Position festgehalten wird, d. h.: Die Rastfläche etwas nachfeilen, und u.U. auch die andere, denn es muss ja noch ein Spannweg bleiben.

Ich wünsche viel Erfolg! Friedrich

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