Juuma Einhand-Multizwinge - schnelles einhändiges Spannen von 0 bis 170 mm

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Opas Hobel

Hallo zusammen,

toll wie schnell man hier wirklich informative Antworten bekommt. Vielen Dank schonmal dafür.

Ich teile meine Antwort mal auf:
Hier erstmal allgemein zu Opa's alten Hobel:

Ich dachte mir schon, dass die Restauration hier keinen wirtschaftlichen Mehrwert hat. Aber da er für mich einen gewissen ideelen Wert hat, nehme ich es als willkommene Möglichkeit das Hobel-Aufarbeiten zu üben.
Habe allerdings auch schon mal auf einer Kleinanzeigen- Plattform gesucht und ein paar Notfall-Ersatzteillager für dieses Hobel gefunden :-).

Zum Verleimen von Hörnchen und Handschutz: Laut diesem Artikel handelt es sich vermutlich um Birnenholz, also gibt es hoffentlich kein Problem mit fettenden Tropenholz.

https://www.holzwerken.de/museum/bankhobel/putzhobel2.phtml

Die Tipps zum sorgfältigen Verleimen werde ich berücksichtigen.

Zu den Metallteilen: Auch auf den Spannbrecher werde ich wohl ein besonderes Augenmerk richten ( Polieren und plan auf dem Eisen aufliegen lassen). Habe schonmal gelesen, dass man diesen ein bisschen biegen kann, wenn er schon recht weit runtergeschliffen wurde. Das könnte nötig sein.
Das Entrosten mit Zitronensäure finde ich auch ne super Sache, das werde ich auf jeden Fall bald mal testen. Allerdings hatte ich noch Altbestände an Rostlöser zur Verfügung ... also erstmal Resteverwertung.

Zum alten Eisen: Das wollte ich vielleicht noch als Übungsgegenstand für die ersten Schleifversuche nutzen. Die Wasserstein Grundausstattung gabs zu Weihnachten :-). Allerdings bin ich mir net mehr sicher ob das Sinn macht, nachdem Friedrich angemerkt hat, dass der gehärtete Teil vermutlich schon weggeschliffen wurde?!
Wahrscheinlich werde ich dem Erbstück ein neues gönnen. Bei den Abmessugen bin ich mir gerade net sicher ich meine 44 mm aber das muss ich nochmal überprüfen.

Zur Hobelsohle: Ich habe häufiger von der Problematik des Pookholz-Hobeln gelesen. Wäre es möglich wenigstens die grobe Vorarbeit mit einem Hobel zu leisten (einen funktionsfähigen Doppelhobel besitze ich bereits)? An das Thema Ziehklinge habe ich lich bisher noch nicht dran getraut. Oder sollte ich dann lieber beim Schleifen auf der Granitplatte bleiben?

Vielen Dank nochmal für die Hilfen. Fotos vom Fortschritt folgen.

Gruß Florian

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