Schleifzylinder

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Abziehsteine - das ewige Thema

Hallo Friedrich,

nachdem sich hier ja jetzt schon einige andere "geoutet" haben möchte ich das auch tun :-)
Japanische Steine benutze ich inzwischen gar keine mehr. Ich habe einige billige Kunstabziehsteine von Müller (Arkansas Brocken), drei Diamantplatten extra fein, fein, grob und einen belgischen Brocken. Dann noch ein Stück Dachlatte mit Polierpaste. Als Polierpasten habe ich mehrere aber ich benutze meist eine blaue aus dem Baumarkt und oder orangene von Friedrich Müller, beim vollschlanken Händler in Bayern gekauft. Meist nehme ich die Diamantplatte extra fein, eventuell auch vorher noch die gröberen, je nach Zustand des Eisens, dann den belgischen Brocken und dann die Polierpaste. Wenn ich es traditioneller möchte den Arkansas Brocken manchmal den mit Öl, manchmal den mit Wasser anstelle der Diamantplatte.
Das geht sehr schnell und ist für meine Zwecke absolut ausreichend. Wenn das Eisen ziemlich beschädigt oder rund ist schleife ich es seit kürzerer Zeit auf einer handbetriebenen Schleifmaschine vor, weil das schneller geht als auf einer Diamantplatte und ich es als "handwerklicher" empfinde.
Wenn es ganz scharf sein muss, zum Beispiel bei meinem Rasiermesser nehme ich auch mal Lapping Film und Diamantpaste auf Unterschiedlichen Trägermaterialien (MDF, Leder, Depron), da suche ich aber zum Teil noch nach der besten Methode.
Meine Japaner, der feinste ein King 8000, fasse ich inzwischen kaum mehr an. Arkansas-Steine nehme ich auch fast nie, habe die aber auch noch nie mit Wasser ausprobiert, das werde ich bei Gelegenheit aber wohl mal ausprobieren, nachdem das weiter oben beschrieben wurde.
Also viel Text um zu sagen, dass ich hier auch nicht hilfreich sein kann.

Viele Grüße
Paul

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