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Re: Experiment mit Japanhobel
Antwort auf: Experiment mit Japanhobel ()

Hallo Gunther,

eine Anmerkung zur Verwendung eines japanischen Hobels ohne Spanbrecher: Du schreibst ja, dass Du einen Keil angefertigt hast, um das Eisen zu fixieren. Leider habe ich das Buch von Odate gerade nicht zur Hand, aber soweit ich mich erinnere (und meinem eigenen Kanna nach zu urteilen), sollte ein Keil eigentlich gar nicht nötig sein.
In einem japanischen Hobel wirkt der Spanbrecher wirklich nur als Spanbrecher. Das Eisen hält seine Position, weil es in zwei Richtungen konisch ausgeführt ist. Auch die Nuten in den Wangen des Hobelkörpers sollten nach unten hin enger werden. Das Eisen allein klemmt also schon im Hobelkörper.

Das nur zur Theorie, aber da Du ja anscheinend hervorragende Ergebnisse mit dem Keil erzielst, ist es sicher nicht nötig, daran irgendetwas zu ändern.

Gruß

Lasse

P. S.: Zum Einsatz japanischer Hobel auf "schwierigen" Hölzern: Nach dem, was ich gelesen habe, fertigen sich japanische Tischler für solche Hölzer Hobelkörper mit steilerem Bettungswinkel an. Ein ganz ähnliches Konzept wie steilere Fasen an Bevel-Up-Hobeln.

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