Handbehauene Raspeln von Liogier

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Re: Experiment mit Japanhobel
Antwort auf: Experiment mit Japanhobel ()

Hallo Gunther,

ich habe hier mal meinen Hobel nach japanischer Art vorgestellt ( http://www.woodworking.de/cgi-bin/forum/webbbs_config.pl/page/1/md/read/id/55333/sbj/ein-japaner-entsteht-bilder/ ) und freute mich da auch schon über die guten Ergebnisse auf Weichholz. Mittlerweile ist auch noch ein kleinerer dazu gekommen. Leider sind diese Hobel tatsächlich nicht so gut auf harten Hölzern.
Meine Japaner haben recht enge Hobelmäuler, aber bei Wechselwuchs, oder gegen die Faser gibt es fast nur Ausrisse. Diese metallenen Spanbrecher sind bei mir auch nicht so eingestellt, dass sie diese Funktion erfüllen, ich habe auch noch nie das Bedürfnis gehabt sie diesbezüglich anzupassen.
Letztens habe ich recht viel Meranti mit den Hobeln bearbeitet und dabei haben sie ihre Aufgabe prächtig erfüllt, daher bleiben die Spanbrecher/Keile genau so, wie sie sind.
Immer, wenn ich homogenes und Astfreies Holz zu hobeln habe, greife ich gerne zu diesen "Ziegelsteinen" mit Eisen weil die Oberfräche danach so glatt ist und weil es einfach Spaß macht damit zu arbeiten.

ps. Westliche Hobel können es aber auch. Letzte Woche habe ich einen Ulmia Reformputzhobel über Birkenleimholz bewegt. Die Faserrichtung bei dem Stück war bestimmt nicht optimal gewählt, trotzdem habe ich seidenfeine, leicht glänzende Oberfläche erhalten.
Scharf müssen die Fiehcher halt sein, "dann klappts auch mit dem Nachbarn".

Gruß,
Rafael

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