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Re: Schnittwinkel bei Hirnholzhobel

Ich fürchte Berthold, die einfache Antwort lautet, dass die Hersteller den Bestoßhobel nur auf Verschleißfestigkeit hin optimiert haben und die Frage des optimalen Schnittwinkels außer acht gelassen haben.

In alten Zeiten gab es in Europa den eisernen Vergatthobel mit flachem Anstellwinkel, der in etwa dieselben Aufgaben hatte, wie die modernen Flachwinkelhobel.

Es spräche nichts dagegen einen Flachwinkelhobel mit Holzkorpus zu bauen, der einen Anstellwinkel von 35 ° hätte, das wäre immer noch 2,5° flacher als der effektive Anstellwinkel von Lee-Nielsen oder Veritas. Dennoch bleibt bei den eisernen Hobeln der Vorteil des geringeren Verschleißes und die Möglichkeit durch Verändern des Fasenwinkels zugleich den Anstellwinkel zu verändern.

Da ich keinen Flachwinkelhobel besitze, würde ich gern einmal eine Begründung hören, warum der flache Winkel besser ist. Ich will's auch glauben.

Ich nehme fürs Hirnholz meinen Primus, der ganz gegen die Lehre nun auch noch 50° Anstellwinkel hat. Ist aber trotzdem ein prima Hirnholzhobel.

Viele Grüße, Christof.

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