Terrassendielenbohrer

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Grundsatzfrage: "Spezialhobel"

Hallo zusammen,

muss auch meinen Senf dazu geben, wobei "mein" Senf im wesentlichen von anderen stammt:

Die zentrale Aussage stammt von Berthold (weiter oben)
"Wenn ich eine Arbeit oder ein Werkstück genießen möchte, greife ich zu den Spezialisten"
Das sagt eigentlich alles.

Und zweitens: In der Süddeutschen (glaube ich) stand letzthin irgendein Kommentar oder ein Artikel, der sich mit dem Konsumverhalten auseinandersetzte. Und da kam der Schreiber auf den Punkt, "Vererbenswertes" als kaufwürdig zu empfehlen. Und da hat er nicht ganz unrecht.
Ich bin mir sicher, dass all mein klassisches Handwerkzeug nicht nur vererbbar ist, sondern an Wert gewinnen wird. Und zwar einerseits an ideelem Wert, ganz klar für mich, vielleicht auch mal für irgendwelche Nachfahren. Und auch, was aber für mich völlige Nebensache ist, den Kern aber letztlich wiederum trifft: Gutes Handwerkzeug wird seinen Wert (in Euro und Cent) nicht verlieren, im Gegenteil.
In beiden Punkten habe ich ernste Zweifel, wie das bei einer Oberfräse aussehen mag.

Und noch was (Achtung, jetzt kommt Senf von mir): Ich muss gestehen, dass ich öfters mal einen schönen Hobel in die Hand nehme, meine Stechbeitel kontrolliere, meinen alten (geerbten!) Schreiner-Werkzeugsschrank aufmache und einfach anschaue, und es mir dabei gut geht. Und ich kann mich eigentlich nicht erinnern, mich dabei zu ertappen, das ich meine elektrische Bohrmaschine oder die elektrische Stichsäge betrachte und dabei glasige Augen bekomme. Will sagen: Gefühl und Oberfräse, das ist nicht. OK?

Genug gesenft.
Bernhard

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