Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Grundsatzfrage: "Spezialhobel"

Hallo Jean,
vielen Dank für deine schönen Anmerkungen.

"Ich "vermisse" den Nuthobel bisher eigentlich nur bei der Herstellung der "gespundeten Fuge" (also Breitverbindung mit Fuge und angeschnittener Feder), da verlasse ich mich dann jedoch auf die modernen Leime, die eine m.E. genau so starke Breitenverbindung mit stumpfer Fuge ermöglichen."

Für eine stabile Fuge brauchst man weder einen modernen Leim, noch eine Nut- und Federverbindung. Eine sauber ausgeführte stumpfe Fuge mit traditionellem oder modernem Leim hat eine höhere Festigkeit als das Holz und bleibt im Unterschied zur Nut- und Federvebindung unsichtbar.
Die Nut- und Federverbindung hat da ihren Ort, wo die Verwendung von Leim ausgeschlossen ist, oder schnelle, billige Arbeit gefordert ist (Rückwände).

Das wäre dann noch ein Argument weniger für den Nuthobel.

Stattdessen, Christian, würe ich Ausschau halten nach einem Simshobel mit schrägem Eisen. Die gab es aus Holz, meiner ist von Ulmia, und gibt es von L-N. Mit der Kombination von Falzhobel, Simshobel und schrägem Simshobel kannst du praktisch alles ausputzen, was dir vor das Eisen kommt. Kirschen bietet immer noch die Eisen für schräge Simshobel an.

Viele Grüße, Christof

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