Terrassendielenbohrer

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: Grundsatzfrage: "Spezialhobel"

Da ich erst seit etwas mehr als zwei Jahren das Hobby der Holzbearbeitung betreibe, kann ich keine grossen Erfahrungen beisteuern, wohl aber meine Ansichten:

Ich habe an Spezialhobeln eigentlich nur zwei Stück: Grundhobel und Falzhobel, esteren habe ich noch gar nicht verwendet, letzteren verwende ich regelmässig.

Auch ich habe mir überlegt, mir mal einen schönen Nuthobel zuzulegen, denke allerdings andererseits an den Grundhobel, den ich bislang noch nicht benutzt habe; veilleicht geht es dem Nuthobel dann genauso.

Nutverbindungen habe ich bislang mit Säge und Stemmeisen hergestellt. Das funktioniert eigentlich recht gut, macht viel Arbeit, aber auch viel Spass. Ich "vermisse" den Nuthobel bisher eigentlich nur bei der Herstellung der "gespundeten Fuge" (also Breitverbindung mit Fuge und angeschnittener Feder), da verlasse ich mich dann jedoch auf die modernen Leime, die eine m.E. genau so starke Breitenverbindung mit stumpfer Fuge ermöglichen.

Zum Grundsätzlichen:
Ich versuche eigentlich mit möglichst wenig Werkzeug auszukommen; dass man sich dann hin und wieder beschränken muss in der Wahl der Holzverbindungen, nehme ich dann einfach hin.

Übrigens besitze ich keine Oberfräse (an Elektrogeräten nur Bohrer und Schleifmaschine), so dass ich dazu nichts sagen kann.

Solltest Du eine Entschuldigung (für die Cheffin im Haus?) für den Kauf der Spezialhobel brauchen, dann streiche das Vorstehende und lass nur das Folgende stehen:

"Man braucht so viel wie möglich verschiedene Hobel, ohne die ist ein vernünftiges Arbeiten schlichtweg unmöglich. Die Oberfräse braucht man unbedingt zusätzlich um hin und wieder schnell arbeiten zu können."

Gut Holz (ich weiss, eigenlich nur der Gruss der Kegelbrüder, passt aber doch auch für Holztüftler) aus Heerlen, Niederlande

Jean Putmans

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