Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

weiß nicht so recht ....
Antwort auf: Re: Bauchprobleme ()

Hallo Christof,

ein Grund, warum ich nicht so gut mit der Gestellsäge zurechtkomme ist der hohe Schwerpunkt, der je nach Position des Sägeblattes noch neben der Kerbe liegt und somit den Anwender dauernd zwingt dem entgegenzuwirken. Eine Rückensäge hat einen niedrigeren Schwerpunkt, der zudem genau über der Kerbe liegt. Das steifere Blatt verhindert den Bauch. Die Dicke des Blattes ist für Zapfen nicht von Bedeutung (mal abgesehen von der Schnittgeschwindigkeit). Nicht umsonst nennen die Engländer/Amerikaner eine solche Säge "Tenon-Saw -> Zapfen-Säge".

Wenn Du das Blatt einer Kataba oder Ryoba in eine Gestellsäge einsetzen möchtest, vermute ich folgendes Problem: Wenn Du einfach nur Löcher in das Sägeblatt bohrst um es einzuspannen, werden diese Löcher wohl der Zugbelastung nicht standhalten und ausreißen. Du müsstest wohl Metallstreifen anlöten/anschweißen (keine Ahnung...) um die Zugkräfte besser zu verteilen. Mal von den Kosten abgesehen wäre es dann wohl besser das japanische Gestellsägeblatt zu kürzen und ein neues Loch zu bohren. Zum Selbstbau einer Gestellsäge werden auch oft Bandsäge-Blätter empfohlen.

Bis dann,
Oliver

[ Antworten ]

Beiträge zu diesem Thema

- -