Aufbewahrungsbox für Veritas-Hobeleisen

Handwerkzeugforum für Holzwerker

Holzhobel, Neubau nach Krenov *MIT BILD*

Hallo liebe Leser,

die letzten Wochen waren angefüllt mit einem ganz persönlichen Projekt. Im März habe ich in Nürnberg auf der Messe Gerd Fritsche getroffen. In einem sehr angenehmen Gespräch kamen wir auch auf einen Krenovhobel zu sprechen. Im Verlauf unserer Unterhaltung lud mich Gerd in seine Werkstatt ein, um mit ihm gemeinsam das Projekt zu realisieren. Die Termine wurden abgestimmt und Mitte August habe ich dann, während eines Kurztrips an den Bodensee, den Einblick in den Hobelbau erhalten.

In diesem Zusammenhang durfte ich auch eine tolle Erfahrung einer besonderen Gastfreundschaft machen, die ich in dieser Form nicht häufig erlebt habe. Vielen Dank an Hanne und Gerd dafür.

Angefüllt mit vielen Erfahrungen und Eindrücken, habe ich in meiner Werkstatt diese Lehrstunden nachvollzogen. Das Ergebnis möchte ich Euch nicht vorenthalten. Da die gesamte Berichterstattung sehr umfangreich ist, habe ich die detaillierten Beschreibungen in drei Teilen auf meinem Blog, http://holzpassion.blogspot.de/. Der krönende Abschluss, die abschließende Bearbeitung der Oberfläche, wird nachgereicht, da verschiedene Objekte wie Sägegriffe, Sägekluppe aber auch der Hobel im Rahmen eines separaten Berichts vorgestellt werden, wenn alle Bestellungen der benötigten Materialien dann auch geliefert wurden. Hier einige Bilder zur Herstellung des Hobels:

Das ist die Holzzusammenstellung: Nussbaum und Esche
Die Anordnung wird festgelegt
Der Materialmix mit Form, inklusive Pockholz für einen Teil der Sohle
So soll die Anordnung später Form annehmen
Der Sitz mit Keilwiderlager und Keil nehmen Konturen an
Nach der Verleimung und groben Säuberungsarbeiten die ersten Hobelstriche. Ein unbeschreibliches Gefühl!
Auch eine Brettfläche kann bearbeitet werden
Da liegt er nun, der Rohbau mit funktionierender Technik, gepaart mit einem tollen Messer mit Doppel von Gerd Fritsche und wartet auf abschließende Formgebung und Finish.

Die Arbeit hat mir riesigen Spaß gemacht. Sie bestand nicht nur aus reiner Handarbeit. Auch habe ich einige Maschinen für kritische und schwierige Arbeiten verwendet. Zu 90% ist es aber Handarbeit geworden und daher glaube ich, auf der leisen Seite richtig zu sein. Viel Lesespaß,

herzliche Grüße

Uwe

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