Handwerkzeugforum für Holzwerker

Re: seltsame Werkzeuge *MIT BILD*
Antwort auf: Re: seltsame Werkzeuge ()

Bild 1: Ich habe mal etwas ähnliches gesehen, das wurde verwendet um Klebestreifen anzudrücken. Die kleine Rolle hat Kontakt mit der Klebeseite und die Scheibchen reduzieren die Kontaktfläche damit das Band nicht so anklebt.

Bild 2: Der klassische "deutsche" Kugelhammer hat zwei Kugeln mit unterschiedlichen Radien. Diese Bauform habe ich mehr auf englischen oder amerikanischen Ausführungen gesehen.

Bild 3: Fitscheneisen hätte ich auch gesagt, aber ganz ehrlich kenne ich das auch nur aus Katalogen.

Bild 4: So einen Feilkloben verwenden Uhrmacher oder Goldschmiede beispielsweise, wenn sie kleine Teile bearbeiten. Man ist dann flexibler und kann z.B. ein kompliziert geformtes Teil von allen Seiten entgraten ohne ständig umspannen zu müssen.

Bilder 5 + 6: Heutige Schleifscheibenabrichter sehen eigentlich genau so aus, nur ist der Griff aus Kunststoff. Am langsam laufenden Stein wird es wahrscheinlich nicht funktionieren da die Zackenrädchen praktisch das Material vom Stein weghämmern. Rund wird (oder bleibt) der Stein eher durch Massenträgheit (funktioniert auch nicht beim langsam drehenden Stein). Es gibt aber auch andere Bauformen von Schleifscheibenabrichtern, vom Diamanten mal angefangen, den müßte man aber sinnvollerweise einspannen.

Bilder 7 + 8: Ich kenne ähnlich aussehende Schraubenzieher (siehe Bild), der gezeigte bräuchte allerdings etwas Pflege. Der Zweck der Taille ist mir auch nicht ganz klar.

Bild 9: Der Hammer hat eine ungewöhnliche Kopfform, gerade zum Ziehen von Nägeln scheint mir die Form aber sehr gut.

Bild 10: Mich würde interessieren wofür wohl so eine Doppelaxt in einer Sargtischlerei benutzt wurde? (Kundenbeschaffung fiele mir da nur ein....)

Bild 11: Das ist ganz offensichtlich ein Streichmaß, das heißt auch offiziell so ;)

Gruß Horst

[ Antworten ]

Beiträge zu diesem Thema

- -